Schauspieler
Nach erstem jugendlichen Theateranlauf absolvierte ich 1973-75 an der Pädagogischen Hochschule Köln ein Lehrerstudium. Meine schriftliche Hausarbeit für das Fach Englisch beschäftigte sich aber wieder mit Theater und zwar mit Ungunst des Schicksals, Störung der staatlichen Ordnung, Sieg der Leidenschaft über die Vernunft anhand der Dramen "Romeo und Julia" und "Othello". Ein kleines Werk, das völlig zu Recht nicht in die Annalen der Anglistik eingegangen ist.
Doch unwiderstehlich zog es mich wieder zurück an die Bühne. Das Angebot des "Theater Central Bonn" kam mir da gerade recht, ich griff zu. Und begann nach Abschluss meines PH Studiums und einem Kurzgastspiel als Lehramtsanwärter 1975 erneut mit dem Theaterspielen: Curt Goetz, Goethe, Camus. Außerdem nahm ich meine Rezitationsabende auf, literarische Parodien, Briefwechsel Voltaire - Friedrich II.
Es folgte ein Zweijahresvertrag in Heilbronn. Viele schöne Rollen. Den klassischen Helden Wetter vom Strahl aus Kleists "Käthchen von Heilbronn" durfte ich eben dort geben. Und viele Komödien.
Ein dreijähriges Engagement am Aachener Grenzlandtheater schloss sich an. Gepflegter, britisch-hintergründiger Boulevard à la Ayckbourne, kritische zeitgenössiche Stücke von Autoren wie Hartmut Lange, James Saunders, Jörg Graser, Krimis und Klassiker.
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